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Magnesiumbedarf problemlos decken - Tipps zur richtigen Einnahme

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der täglich zugeführt werden muss. Eine ausreichende Versorgung ist sehr wichtig, denn Magnesium ist an über 300 wichtigen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Da der Mineralstoff im Körper nicht selbst produziert werden kann, muss dieser mit der Ernährung zugeführt werden

Tipp 1:
Die richtige Dosierung

Je nach Geschlecht, Alter und körperlicher Belastung wird zwischen 300 mg und 400 mg Magnesium benötigt. Eine gesunde erwachsene Frau sollte täglich 300 mg Magnesium zu sich nehmen, ein gesundere erwachsener Mann benötigt 350 mg bis 400 mg pro Tag. Nicht immer ist es einfach, die empfohlene tägliche Menge aufzunehmen – dann kann eine Ergänzung mit einem Magnesiumprodukt sinnvoll sein. Besonders Sportler, Menschen unter Stress, Heranwachsende, Schwangere und Stillende sowie Diabetiker haben einen hohen Bedarf an Magnesium. Hier ist eine ausreichende Magnesiumzufuhr besonders wichtig.

Tipp 2:
Die Einnahme der Magnesiumpräparate aufteilen

Gelegentlich kommt es bei der Einnahme von Magnesium zu Stuhlerweichung oder Durchfall. Dann kann es helfen die Dosierung zunächst zu reduzieren und dann langsam zu steigern. Eine Alternative ist es, die Einnahme in mehrere kleine Portionen auf den Tag zu verteilen.

Tipp 3:
Bester Zeitpunkt der Einnahme

Der Einnahmezeitpunkt von Magnesium ist unabhängig von Tages- und Mahlzeiten und kann frei gewählt werden. Wer unter nächtlichen Wadenkrämpfen leidet, nimmt Magnesium bevorzugt abends vor dem Schlafen gehen ein. Wer Medikamente (wie z.B. Schilddrüsenhormone) oder anderen Mineralstoffe (wie z.B. Calcium) am Morgen einnimmt, sollte Magnesium ebenfalls am Abend zu sich nehmen. Sportler bevorzugen die Einnahme von Magnesium meist nach dem Sport, um die körperliche Regeneration zu unterstützen.

Magnesium-Überdosierung?

In der Regel besteht für gesunde Menschen keine Gefahr der Magnesium-Überdosierung (=Hypermagnesiämie). Der Körper scheidet übermäßiges Magnesium über den Urin aus. Ein Anzeichen für eine zu hohe Dosierung kann weicher Stuhl oder Durchfall sein.

Bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion, ist das Risiko einer Magnesium-Überdosierung höher. Überschüssiges Magnesium lässt sich dann nicht vollständig über den Urin ausscheiden.

Beschwerden wie beispielsweise weicher Stuhl oder Durchfall, Übelkeit, Erbrechen oder Wahrnehmungsstörungen  können dann die Folge sein. Daher sollten Sie bei Magnesium-Überdosierungen über einen langen Zeitraum, einer eingeschränkten Nierenfunktion und/oder sonstigen Hinweisen auf eine Hypermagnesiämie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Fazit: Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der dem Körper regelmäßig (über die Nahrung) zugeführt werden muss. Bei richtiger Dosierung und Einnahme kann Magnesium auch problemlos in Form von Nahrungsergänzungsmitteln supplementiert werden.